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01. Juni 2018 - Unsere Kunden berichten

Azubi Digital – Weit mehr als Smartphone und Social Media

Digitale Kompetenzen für Auszubildende der LEG Immobilien AG

Die Digitalisierung hat die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft erfasst. Mit hoher Geschwindigkeit verändert sie immobilienwirtschaftliche Geschäftsprozesse sowie -konzepte, die Kundenkommunikation aber auch die Arbeitswelt. „Die Branche steckt mitten in digitalen Transformationsprozessen. Es ist von hoher Relevanz, die digitalen Kompetenzen der young professionals zu erweitern, denn sie werden diese Prozesse im Unternehmen mitgestalten und wesentlich mit umsetzen“, erklärt Lutz Willmer, Leiter Personalentwicklung & Change Management der LEG Immobilien AG.

Das Immobilienunternehmen verfügt über rund 130.000 Mietwohnungen mit zirka 350.000 Mietern verteilt über ganz Nordrhein-Westfalen. 1200 Mitarbeiter darunter 48 Auszubildende tragen zum Erfolg des Unternehmens bei.

„Die Seminarreihe Azubi Digital vermittelt die notwendigen Kompetenzen für die digitale Zukunft.“

Lutz Willmer, Leiter Personalentwicklung & Chance Management der LEG Immobilien AG

„Natürlich greifen unsere Auszubildenden jeden Tag auf Smartphone und Social Media zurück, doch das für den Berufsalltag notwendige Know-how geht weit darüber hinaus. Um ihre Kompetenzen zu erweitern, haben wir mit der EBZ Akademie eine Seminarreihe entwickelt. Sechs unserer Auszubildenden haben dann am Pilotprojekt teilgenommen“, so Willmer.

Kompetenz-Update für angehende Immobilienprofis

„Von den Auswirkungen auf die Gesellschaft und Arbeitswelt über den verantwortungsbewussten Umgang mit Datenschutz bis hin zum Projektmanagement mit digitalen Tools – der zukünftige Unternehmenserfolg hängt von den digitalen Fähigkeiten der Mitarbeiter ab. Dabei gilt es auch zu beachten, dass Kompetenzen wie Eigenverantwortlichkeit, Kommunikationsfähigkeit, Vernetzung und Agilität im Zeitalter der Digitalisierung neu interpretiert werden müssen“, erklärt Rüdiger Grebe, Leiter der EBZ Akademie.

 

Die Seminarreihe erstreckte sich über einen Zeitraum von zehn Wochen. Während der Zeit untersuchten die Auszubildenden die Einflüsse der Digitalisierung auf die Immobilienwirtschaft, beschäftigten sich mit Themen wie digitaler Kommunikation und lernten digitale Hilfsmittel für strukturiertes Arbeiten in virtuellen Teams kennen.

Die Vermittlung der Lehrinhalte fand mit Rückgriff auf digitale Tools und in Form von blended-Learning, einem Mix aus Workshops, Vorträgen, Webinaren und virtuellen Arbeitsphasen, statt. Nach einer Auftaktveranstaltung wurden die unterschiedlichen Themen und Lehrinhalte über Webinare vermittelt. Während der gesamten Selbstlernphase sind die Auszubildenden online betreut worden und erhielten die Möglichkeit, offene Fragen über digitale Programme zu klären. „Besonders wichtig war es uns, dass die Auszubildenden die erworbenen Fähigkeiten und erweiterten Kompetenzen anhand eines Projekts zu einem unternehmensrelevanten Thema festigen“, so Grebe. Die Projektarbeit erarbeiteten die Auszubildenden im Team. Die Kommunikation, Planung und Steuerung lief dabei über digitale Programme wie Slack ab.

Azubis treiben innovative Digitalisierungsthemen im Unternehmen voran

„In Rücksprache mit unserer IT-Abteilung sowie unserem Team für Innovationsmanagement entwickelten die Auszubildenden während der Seminarreihe eine innovative Projektidee“, erzählt Lutz Willmer. Mit Hilfe von QR-Codes an LEG-Bestandsgebäuden sollen Mietinteressenten über eine App auf entscheidende Daten der Wohngebäude zurückgreifen können und darüber hinaus mobil prüfen, ob diese frei stehen und online einen Besichtigungstermin vereinbaren. Darüber hinaus können sie sich auch als Interessent registrieren lassen. Damit wird das LEG-Kundencenter entlastet.

Die Auszubildenden führten Interviews mit potenziellen Mietern durch und analysierten das Entscheidungsverhalten. Die Befragungen zeigten, dass die potenziellen Kunden das digitale Angebot gerne annehmen würden. Zudem prüften die Auszubildenden die Umsetzbarkeit ihrer Idee sowie den Programmieraufwand. Sie berücksichtigten dabei auch, dass die Darstellungsform benutzerfreundlich sein muss.

 „Während der Projektlaufzeit haben die Auszubildenden viel neues Wissen erworben. Anhand der Projektarbeit konnten sie die neuen Fähigkeiten und Kompetenzen unter Beweis stellen und zeigen, dass sie fähig sind, ein digitales Projekt im Unternehmen anzustoßen und zu begleiten“, so Lutz Willmer. „Dabei sind sie mit großem Eifer und enormer Leidenschaft an das Thema herangegangen“, so der Experte.

Die Projektidee präsentierten die Auszubildenden vor einem großen Gremium, in dem auch Vorstandsvorsitzender Holger Hentschel saß. Die Projektidee überzeugte: Die Auszubildenden erhielten die Freigabe für die Umsetzung eines Testprojekts. „Wir sind stolz auf das Projektergebnis und prüfen darüber hinaus, die Potenziale von QR-Codes für unser Unternehmen.“

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