Übergangsmanagement

Ausgangslage

Die Überalterung der Belegschaft ist eines der brisanten Themen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Erfahrene Vorstände, Geschäftsführer und Fachkräfte verlassen in den nächsten Jahren oft gleichzeitig das Unternehmen. Die Mitarbeiter verfügen über Kompetenzen, die dem Unternehmen durch das Ausscheiden der Mitarbeiter verloren gehen. Deshalb ist es wichtig, den Generationswechsel frühzeitig einzuleiten. Ausgehend von den Ergebnissen der Personalplanung ist die Altersstrukturanalyse in Verbindung mit der Laufbahn- und Nachfolgeplanung die Basis für die Entwicklung von geeigneten Strategien des Übergangsmanagements. Die Fokussierung fester Meilensteine ist ein erster Anknüpfungspunkt in der Nachfolgeplanung, um sich zu vergegenwärtigen, dass langjährige und geschätzte Mitarbeiter das Unternehmen zeitnah verlassen werden. Es ist sinnvoll, die vakanten Stellen mit internen Mitarbeitern neu zu besetzen. Wenn keine geeigneten Potenzialträger zur Verfügung stehen, ist es wichtig seine Aktivitäten im externen Personalmarketing rechtzeitig zu beginnen, damit die erfolgskritischen Stellen nicht unbesetzt bleiben. Parallel hierzu können verschiedene Programme zum Erfahrungs- und Wissenstransfer initiiert werden, damit der
wertvolle Erfahrungsschatz einzelner Personen in das unternehmerische kollektive Gedächtnis überführt werden kann.

Unser Angebot

Gängige Methoden und Programme des Übergangsmanagements zielen darauf ab, wertvolles Erfahrungswissen im Unternehmen zu binden. Grundsätzlich wird zwischen einer formellen und informellen Überführung des Wissens unterschieden. Formelle Methoden bieten die Möglichkeit, das reine Faktenwissen den relevanten Arbeitsbereichen zugänglich zu machen. Wohingegen informelle Ansätze auf den Erfahrungstransfer von Mitarbeiter zu Mitarbeiter setzen. Beide Methoden haben ihre Daseinsberechtigung und bedürfen unterschiedlicher Voraussetzungen.
Altersgemischte Teams ergeben sich in der Regel aus dem Unternehmenskontext und sind eine natürliche Begleiterscheinung der Beschäftigungsstrukturen. Die Zusammenarbeit in diesen Teams kann im Rahmen des Übergangsmanagement bewusst gefördert werden. Mentoren-Programme hingegen setzen die Freiwilligkeit des Mentors und Mentees voraus. Sie können begleitet und initiiert werden. Ein verpflichtender Charakter ist jedoch ausgeschlossen. Unternehmens-Wikis bieten demgegenüber die Chance, den Wissenstransfer gezielt zu steuern. Die Methode zum Erfahrungs- und Wissenstransfer muss sorgfältig gewählt werden, damit die Mitarbeiter diese auch akzeptieren.

Maßnahmen im Übergangsmanagement

  • schließen sich an die strategische Nachfolgeplanung an.
  • fokussieren den Erhalt unternehmenskritischer Kernkompetenzen.
  • begleiten den Wissens- und Erfahrungstransfer von ausscheidenden Mitarbeitern an ihre Nachfolger.
  • unterstützen generationsübergreifendes Lernen.