Kompetenzmodelle

Ausgangslage

Kompetenzmodelle bieten eine gute Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen in den drei Phasen:

1. Finden,
2. Binden und Entwickeln sowie
3. Repositionieren.

Die Modelle definieren spezifische Kompetenzanforderungen für Jobfamilien verschiedener Hierarchiestufen. Jobfamilien fassen Berufe gleicher Anforderungen zusammen (siehe z.B. die Jobfamilie „Hausmeister, Techniker, Vermieter“). So unterscheiden sich Hausmeister in Bezug auf ihre Fachkompetenz von einem Mitarbeiter aus der Abteilung Rechnungswesen. Hinsichtlich der Serviceorientierung haben Hausmeister jedoch Gemeinsamkeiten mit den Kollegen aus dem Kundenservice. Folglich wird von beiden Gruppen eine hohe Sozialkompetenz im Kundenkontakt erwartet.

Neben einer horizontalen Differenzierung auf gleicher Hierarchiestufe werden z.B. innerhalb der Jobfamilie „Hausmeister, Techniker und Vermieter“ zusätzlich Unterscheidungen getroffen. Eine vertikale Abstufung findet in der Konzeption von Karrierepfaden statt. An einen Berufseinsteiger in der technischen Abteilung werden andere Anforderungen gestellt als an einen technischen Leiter. Dieser Logik folgend, ergeben sich vielfältige Anwendungsfelder für den Einsatz von Kompetenzmodellen.

Sie konkretisieren Kompetenzanforderungen in der Personalauswahl und skizzieren Entwicklungspfade in der Karriere und Laufbahnplanung. Dies erleichtert die Personalarbeit im Unternehmenskontext. Entscheidungen in der Personalauswahl und -entwicklung können jetzt aus Unternehmenssicht nachvollziehbar begründet werden.

Kompetenzmodelle

  • definieren die benötigten Kompetenzanforderungen für konkrete Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche.
  • unterstützen die Weiterbildungsbedarfsanalyse.
  • sind eine gute Grundlage für die Karriere- und Laufbahnplanung.
  • sind ein geeigneter Handlungsrahmen für die Personalentwicklung.


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